Wohnbebauung Frankfurt-Dornbusch

Das bestehende viergeschossige, L-förmige Wohngebäude im Frankfurter Stadtteil Eschersheim (Dornbusch) wurde 1928 errichtet und ist ein typisches Beispiel für die Wohnarchitektur jener Zeit. Es umfasst derzeit 167 Wohnungen, überwiegend mit 2 bis 3 Zimmern, die über straßenseitige Eingänge erschlossen sind.

Um zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, planten wir eine Nachverdichtung auf dem Grundstück sowie eine Aufstockung des Bestandsgebäudes. Der Neubau schließt eine städtebauliche Lücke und stellt eine Verbindung zur angrenzenden Riegelbebauung her. Die Aufstockung definiert mit einer abgestuften Höhenentwicklung den Straßenraum klar und setzt markante städtebauliche Akzente an der Kreuzung.

Die Fassadengestaltung erfolgt zurückhaltend und klar rhythmisiert, wodurch die Gesamtstruktur gestärkt und gleichzeitig ihre Lesbarkeit bewahrt wird.

Im Zuge der Sanierung des Bestandes sowie der Planung von Neubau und Aufstockung lag unser Schwerpunkt auf funktionalen und soliden Wohnungsgrundrissen. Alle Wohnungen verfügen über einen privaten Außenbereich und sind zum ruhigen Innenhof orientiert. Hauptsächlich wurden durchgesteckte 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen sowie einzelne 3-Zimmer-Wohnungen entwickelt. Die Grundrisse zeichnen sich durch unterschiedliche räumliche Konzepte aus: Sichtachsen entlang von Raumdiagonalen, Durchwohnen mit offenen Raumverbindungen, interne Wohnungsrundgänge über Balkone oder Loggien, sowie eine klare Zonierung in Tages- und Nachtbereiche.

MitarbeitRenate Auth-Bobic

Haneen Salayta

Carla Quinto

AuftraggeberRhein-Mainische AG für Siedlungs- und Wohnungsbau

AuftragsartDirektauftrag